9 Energiespartipps für Umwelt und Geldbeutel

Inhaltsverzeichnis

Die Preise für Energie steigen und steigen. Dabei lässt sich sowohl Energie sparen, als auch bares Geld. Neun Energiespartipps, die den Geldbeutel und die Umwelt schonen.

1. Energiespartipp: Morgenstund‘ hat Gold im Mund

Unter der Dusche stehen ist für viele ein Morgenritual. Wer sich hierfür eine wassersparende Brause zulegt, der spart gleich doppelt: Wasser und Energie. Diese Anschaffung verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Wasser. Das Aufheizen des Duschwassers benötigt dadurch auch weniger Energie. Eine durchaus lohnende Investition, nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt.

2. Energiesparendes Blubbern

Morgens einen Kaffee oder einen Tee zum Munterwerden? Bereits hier gibt es Potenzial zum Energie sparen: denn mehr Wasser als nötig zu erhitzen, ist nicht ökonomisch. Ein Liter unnötig erhitztes Wasser verursacht aufs Jahr gerechnet bereits 25 kg CO₂. Das entspricht einer Autofahrt von etwa 125 Kilometern. Am besten also die Tasse mit Wasser füllen und das dann in den Kocher geben, dann wird kein unnötiges Wasser erhitzt.

3. Ordentlich rein damit!

Eine Geschirrspülmaschine ist eine großartige Sache und nimmt viel Arbeit ab. Zudem spart sie auch noch Wasser im Vergleich zum Spülen mit der Hand. Wichtig ist dabei sie immer voll zu beladen und anschließend im Energiesparmodus laufen zu lassen. Auch wenn das Programm länger dauert, muss dabei nicht so viel Wasser erhitzt werden. Bei 160 solcher Waschgänge pro Jahr bleiben dann im Gegensatz zum Handspülen etwa 35 Euro mehr im Geldbeutel übrig. Dieser Energiespartipp ist also reines Geld wert.

4. Kochen mit Deckel

Wer sich mittags etwas Warmes zu essen machen will, der kann bei der Verwendung des Herds einiges an Energie sparen. Der Kochtopf sollte nicht kleiner sein als die Herdplatte. Wer Wasser aufkocht, kann hierfür auf den Wasserkocher zurückgreifen und es dann in den Topf gießen. Hierbei auch wieder nur so viel Wasser wie notwendig verwenden. Der passende Deckel zum Topf oder zur Pfanne hilft zusätzlich. Tipp: Auch die Restwärme des Herds zum Kochen ausnutzen.

5. (Nicht) volles Rohr

Die swa ermöglichen in Augsburg ein recht nachhaltiges Leben. Aber sparen und den Konsum zu reduzieren, sind trotzdem wichtig. Es lässt sich durchaus Energie sparen, wenn der Ofen erst hochgedreht wird, wenn das Essen drin ist. Je nach Backofen verlängert sich dabei die Garzeit etwas, jedoch gibt es hierfür einen Energiespartipp: Anstatt das Gerät bis zum Ende laufen zu lassen, einfach den Ofen ein paar Minuten früher ausschalten und die Restwärme nutzen.

6. Klappe zumachen

Dauerhaft gekippte Fenster sind nicht zum Vorteil. Etwa alle drei bis vier Stunden Stoßlüften bei geöffneten Fenstern tauscht die Raumluft komplett aus. Wichtig ist dabei, während des Lüftens die Heizungen komplett runterzudrehen. Tipp: Damit es im Raum wieder schnell warm wird, sollten die Heizkörper nicht von Vorhängen oder anderen Hindernissen verdeckt werden.

7. Es werde Licht

Der nächste Energiespartipp ist ein echter Klassiker: Die guten alten Halogen-Glühlampen spenden Licht, fressen aber auch viel Strom. Nur fünf Prozent der Energie wird in Licht umgewandelt, der Rest verpufft als Wärme. Energiesparlampen sind zwar etwas teurer, rechnen sich aber. Sie verbrauchen bei der gleichen Leistung etwa 80 Prozent weniger Energie.

8. Kühl und blütenrein

Das Energiesparen beim Wäschewaschen lohnt sich besonders, wenn die Waschmaschine erst voll beladen läuft. Die Temperatur auf 30 Grad statt 60 Grad stellen spart bares Geld, weil die meiste Energie fließt in das Aufheizen des Wassers. Moderne Waschmaschinen haben zudem ein spezielles Öko-Programm, das bei voll beladener Maschine bis zu 33 Euro mehr am Ende des Jahres in der Tasche bedeutet. Darüber hinaus ist ein weiterer Energiespartipp, auf den Trockner zu verzichten.

9. Kein snoozen!

Wenn es Abend wird, lohnt es sich, den Standby-Modus bei elektronischen Geräten zu vermeiden und sie komplett auszustecken. Noch einfacher geht das Ganze mit einer Steckdosenleiste mit Kippschalter. Den Kippschalter umlegen und schon ziehen die Geräte keinen Strom mehr. Übrigens lohnt es sich auch das Handyladegerät nach dem Laden aus der Steckdose zu ziehen, da es sonst in die Leere lädt.

Bildquelle: Adobestock/Marc Calleja